GREEN ECONOMY – Was kostet die Welt?

Green Economy – Was kostet die Welt? (Intro):
Roll-Up 1 Deutsch (PDF) | Roll-Up 1 Englisch (PDF)
Eine Frage der Effizienz (Diverse Fallbeispiele):
Roll-Up 2 Deutsch (PDF) | Roll-Up 2 Englisch (PDF)
Natur: Unser Leben (Ureinwohner vs. Konzerne):
Roll-Up 3 Deutsch (PDF) | Roll-Up 3 Englisch (PDF)
Ersatz für Zerstörung? (Gutschriften auf die Natur):
Roll-Up 4 Deutsch (PDF) | Roll-Up 4 Englisch (PDF)
Wem gehört das Meer? (Über den Meeresschutz):
Roll-Up 5 Deutsch (PDF) | Roll-Up 5 Englisch (PDF)

Green Economy zielt darauf ab, eine sozial- und umweltverträgliche Wirtschaft zu schaffen, die trotzdem auf Wachstum ausgerichtet ist. Ist das möglich? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Ausstellung der Initiative 50TausendBäume „Green Economy – Was kostet die Welt?“. Sie zeigt, wie sich der Handel mit Emissions- und Biodiversitäts-Gutschriften auf die Umwelt und auf die Menschenrechte auswirkt und wie Einzigartigkeit durch Effizienz ersetzt wird.

Sach- und Kunstausstellung

Unser Anliegen ist es, diese Problematik allgemein verständlich darzustellen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Für die Eröffnungsveranstaltung am 27. Oktober 2016 recherchierten wir ein halbes Jahr Beispiele zu fünf verschiedenen Themenbereichen der grünen Ökonomie und bereiteten sie für die Stellwände (= Roll-Ups) auf. Die Stellwände wurden gemeinsam mit den Werken der beiden Künstlerinnen Maria Dierker und Regina Thorne vom Kunsthof Merten ausgestellt. Ihre Arbeiten bildend den Gegenpol zu den sachlichen Texten und symbolisieren Eigenschaften der Natur, die nicht in finanzielle Berechnungen einfließen können, wie etwa Einzigartigkeit und Harmonie.

Ökologie und Ökonomie

Für die Eröffnungsveranstaltung konnten wir Professor Dr. Kirk W. Junker als Gastredner gewinnen. Er lehrt an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln und leitet den Master-Studiengang für Internationale Umweltwissenschaften. Junkers Forschungschwerpunkt ist unter anderem das internationale Umweltrecht. Zur Rolle der freien Wirtschaft in Zusammenhang mit Klima- und Umweltschutz sagt er: „Die Idee der grünen Ökonomie, Marktmechanismen zum Schutz der Umwelt zu nutzen, verfehlt bereits im Ansatz das Ziel. Wir sollten die Ökologie nicht in ein eingeschränktes Konzept der Ökonomie zwängen.“

Die Zukunft der Ausstellung

Langfristig planen wir, die Ausstellung um weitere Themen zu ergänzen und an verschiedenen Orten zu zeigen. Aus diesem Grund wurden die Stellwände auch in englischer Sprache gedruckt. Die Produktion erfolgte mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung.
Die grüne Ökonomie wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen.

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inhalte mehr Menschen zugänglich zu machen?

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bereit. Wir bestehen lediglich darauf, dass alle
Beteiligte lt. Ausstellungs-Impressum genannt und
die Inhalte nicht verändert werden (inkl. Quellen).
Kontakt:

Ausstellungs-Impressum

Recherche und Texte: Dr. Doris Linzmeier
Logo und Layout: Christine Quambusch
Fotos: Marco Reinhardt, Shutterstock.com
(Die Urheber der Bilder sind im Layout aufgeführt.)

Lektorat und Produktion der deutschsprachigen Banner:
Förderverein für die Initiative 50Tausend Bäume e.V.
Lektorat und Produktion der englischsprachigen Banner:
Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation Dr. Doris Linzmeier

"[...]Die Sprache ist immer ein Spiegel unserer Gesellschaft. In diesem Fall sagt sie viel über unser heutiges Naturverständnis aus. Die Natur wird aus der Perspektive der Wirtschaft unter dem Aspekt der Effizienz betrachtet. Andere Werte, wie Schönheit, Harmonie und Einzigartigkeit werden ausgeblendet[...]"

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Vortrag Professor Dr. Kirk W. Junker

"[...]„Green Economy“ ist eine Lösung aus der Vergangenheit für die Vergangenheit. Was ist die Alternative? Ich habe erst letzte Woche die Möglichkeit gehabt, Lucy zu sehen, die Überreste einer menschlichen Kultur, die vor 3,5 Millionen Jahren in Äthiopien gelebt hat und dies hat mich daran erinnert, wie jung Industrialisierung und ihre Ökonomie eigentlich sind. Wir Menschen haben auf andere Art und Weise existiert. Wir sind nicht homo oeconomicon, wir sind homo sapiens![...]"

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