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Förderverein für die "Initiative 50TausendBäume“ e.V.
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Presse und Leserbriefe 2015

Konflikt um Großbauprojekte am Beispiel der Phantasialand-Erweiterung
Im November veröffentlichen der General-Anzeiger Bonn, die Aachener Zeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Die Welt und Rundschau einen Artikel der deutschen Presse Agentur. Zentrales Thema ist die Diskussion um die Phantasialand-Erweiterung. Zu Wort kommen ausschließlich Vertreter der Freizeitpark-Branche und der Bürgermeister der Stadt Brühl, der die Ziele des Unternehmens Phantasialand unterstützt. In diesem Bericht wird einhellig betont, wie wichtig Flächenerweiterungen für diese Art Unternehmen seien, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die Initiative 50Tausend Bäume, NABU und BUND wenden sich daraufhin mit einer Stellungnahme an die jeweiligen Chefredaktionen:
Pressemitteilung von Initiative 50Tausend Bäume / LNU, NABU und BUND - November 2015

In eine grüne Zukunft - von Eva Schissler
Universitätsmagazin, Ausgabe 4/2015

Leserbrief  "Mehr Demut vor der Natur"
Rhein-Erft Rundschau 23.11.2015

Kleingärtner fürchten die Kündigung wegen Phantasialand-Erweiterung
Rhein-Erft Rundschau 17.11.2015

SPD sieht jetzt Minister Remmel in der Pflicht - von Britta Havlicek
Kreistagsfraktion setzt sich für die Erweiterung des Phantasialands ein
In diesem Artikel wurde eine Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion mit einer falschen Flächenangabe zur geplanten Erweiterung ohne redaktionelle Überarbeitung veröffentlicht. Am 3. Oktober 2015 folgte die Richtigstellung.
Rhein-Erft Rundschau 29.09.2015

Leserbrief "Vorwegeilende Planungen"
Rhein-Erft Rundschau 12.09.2015

Politiker wollen Phantasialand-Erweiterung vorantreiben
Rhein-Erft Rundschau 28.08.2015

Anmerkung Initiative 50TausendBäume: Eckhard Riedel von der Fraktion die Linke/Piraten wird in diesem Bericht von Britta Havlicek falsch zitiert. Die Aussage, dass der Besuch eines Freizeitparks zu psychischen Störungen führen und ADHS verursachen könnte, ist falsch.
Richtig ist folgender Wortlaut: "Immer mehr Menschen erkranken wegen zu vielen Reizen auf der Arbeit (Burnout, psychische Erkrankungen) und in der Freizeit (Suchterkrankungen, z.B. Spielsucht). Bei immer mehr Kindern wird ADHS und andere Krankheiten diagnostiziert, diese Kinder können die Fülle der Reize nicht adäquat verarbeiten. Wir benötigen Wälder und zum Beispiel Kleingartenanlagen in denen Menschen zu Ruhe kommen können in unserer hektischen Welt."
Am 1. September 2015 folgte eine Richtigstellung sowohl in der Rhein-Erft Rundschau als auch im Kölner Stadt-Anzeiger.

 

INTERVIEW/192: Waldvorräte, Kolonien - manche sind gleicher ... Jutta Kill im Gespräch (SB)
In diesem Interview wird auch auf die beiden Konflikte in Nordrhein-Westfalen Tagebau Hambach und Phantasialand-Erweiterung eingegangen.
Elektronische Zeitung Schattenblick Juni 2015

 

Brühler Grüne begrüßen konsequente Haltung des Landesumweltministers
Pressemitteilung der Brühler Grünen 09.07.2015

 

Landesumweltminister sieht sich derzeit nicht in der Pflicht zu handeln
Rhein-Erft Rundschau 13.06.2015

 

Leserbriefe "Zeit, die Reißleine zu ziehen"
Rhein-Erft Rundschau 04.07.2015

 

Mit dem Naturschutz kommt der Freizeitpark auf keine Einigung
Rhein-Erft Rundschau 12.06.2015

Land am Zug - Kommentar von Patrick Reinartz
Rhein-Erft Rundschau 13.06.2015

Patrick Reinartz geht in seinem Kommentar auf die Aufgabenstellung des Moderationsverfahrens ein: Kann die Erweiterung des Freizeitparks so gestaltet werden, dass sie zu einem Gewinn für alle in der Region wird. Seiner Meinung nach waren die Ziele zu hoch gesteckt, und genau das haben die Ergebnisse des Verfahrens offenbart. Zu grundverschieden seien die Interessenlagen, als dass man sie unter einen Hut bringen könnte. “Einen Konsens zu finden, dem alle Beteiligten ohne Vorbehalt zustimmen können – das wäre der Quadratur des Kreises gleichgekommen.“ Die Teilnehmer des Moderationsverfahrens haben ihre Aufgaben erledigt, so Reinartz. Nun läge es in der Hand des grünen Landesumweltministers, als Eigentümer des Naturschutzgebiets, zu entscheiden was mit der Fläche geschehen soll, damit die beteiligten Akteure bald wissen, woran sie sind. Der Autor betont in seinem Kommentar die schwierige Lage des Ministers, der mit seiner Entscheidung womöglich einen Präzedenzfall schaffen könnte. Gleichzeitig rügt er das Verhalten der CDU-geführten Vorgängerregierung, die bereits vor Jahren Fakten hätte schaffen können.“ Das nun ein grüner Umweltminister den Schwarzen Peter hat, nennt man wohl Ironie der Geschichte.“

Leserbriefe "Für Phantasialand keine Präzendenzfälle schaffen"
Rhein-Erft Rundschau 12.06.2015

Erweiterung hängt am Land NRW
Rhein-Erft Rundschau 03.06.2015

"Es gibt keinen Ersatz für das Naturschutzgebiet" - Interview mit Doris Linzmeier
Rhein-Erft Rundschau 03.06.2015

 

Naturschützer: Keine neuen Erkenntnisse aus dem Moderationsverfahren zur Phantasialand-Erweiterung
Das von einer Erweiterung betroffene Naturschutzgebiet Ententeich im Westen des Freizeitparks befindet sich im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen. Hierbei handelt es sich um eine Rekultivierung, die aus einem ehemaligen Braunkohleabbau hervorgegangen ist und daher bereits einen Ausgleich für einen Eingriff in die Natur darstellt. Sollte dieses Naturschutzgebiet ein weiteres Mal für (privat-) wirtschaftliche Zwecke zerstört werden, würde das die Absurdität der in Deutschland praktizierten Eingriffs-/Ausgleichsregelung unter Beweis stellen.
Pressemitteilung von Initiative 50TausendBäume / LNU, NABU, BUND und Angelsportverein Ententeich e. V. - April 2015

 

Kleingärtner: "Ein unschätzbarer ideeller Wert"
Im Osten der Erweiterung müsste bei einer Umsetzung der Planung eine Kleingartenanlage weichen. Sie ist in Eigenregie errichtet und über die Jahrzehnte liebevoll gepflegt worden. Darüber hinaus sind über diese lange Zeit enge soziale Bindungen entstanden. Jetzt wird sich zeigen, inwieweit man den Zusagen der Brühler Ratsherren Vertrauen entgegen bringen kann.
Presseerklärung des Kleingärtnervereins Brühl e.V.

Ausgleich in Stadt schaffen
Feld am Heider Bergsee konnte aufgeforstet werden
Rhein-Erft Rundschau 31.03.2015 - von Britta Havlicek
 
Britta Havlicek berichtet in diesem Artikel über die Entscheidung des Ausschusses für Bauen und Umwelt, zukünftige Ausgleichsmaßnahmen, die für die Umsetzung von Bauprojekten in Brühl erfolgen müssen, möglichst auf Brühler Stadtgebiet umzusetzen. Von diesem Beschluss ausgenommen sind die Ausgleichsmaßnahmen, die bei einer Erweiterung des Freizeitparks Phantasialand zum Tragen kämen."[...] Dezernent Gerd Schiffer hatte darauf hingewiesen, dass ein Ausgleich in dieser Größenordnung kaum auf Brühler Stadtgebiet umgesetzt werden könne. Als größtes Areal würde dafür wohl nur das Gebiet an der Otto-Wels / Bonnstraße in Frage kommen. Dieses sei das letzte mögliche größere Baugebiet in Brühl, so Schiffer. Das sollte nicht mit einer Klausel über die Ausgleichsmaßnahme Phantasialand verplant werden. [...]"

Kritiker bleiben bei Ablehnung
Rhein-Erft Rundschau 30.03.2015

BUND steigt aus Verfahren aus
Naturschützer wollen Gebiet nicht für Erweiterung des Phantasialands opfern
Rhein-Erft Rundschau 27.03.2015 - von Britta Havlicek

In einer Pressemitteilung gab Andreas Palm vom BUND Rhein-Erft Kreis den Ausstieg aus dem Moderationsverfahren bekannt "[...] Den Naturschutzverbänden sei schnell klar geworden, dass die Zusammenkünfte mehr dazu dienen sollen, die Vertreter öffentlicher Belange zu einer Opferung des Naturschutzgebiet Ententeich zu bewegen, erläuterte Palm den Schritt.[...]"